Interkulturelle Talkrunde im Bennohaus

Live-TV-Format „intercult grenzenlos“ schafft Raum für kulturelle Begegnungen

Am Freitagabend ging die Veranstaltungsreihe „intercult grenzenlos“ im Bennohaus in die mittlerweile 10. Runde – und verblüffte bei der Jubiläumsedition mit einem gänzlich neuen Konzept das Publikum. Mit dem Motto „It’s me – VORurteile mich nicht“ hatte die Live-TV-Senudung ein klares Ziel: Begegnungen zu schaffen und Menschen und ihre Geschichten frei von Vorurteilen kennenzulernen. Dieses Mal präsentierte sich „intercult grenzenlos“ somit erstmalig in Form einer Talkrunde mit vier Gästen, die von der ehemaligen Antenne-Münster- Moderatorin Anina Pommerenke geleitet wurde. IMG_2954Unter den Gästen war beispielsweise Nedal Georges, der Gründer des Projekts „Elbén“. In seinem Restaurant bietet er syrischen Flüchtlingen eine Arbeitsstelle und damit Struktur und finanzielle Unabhängigkeit. „Bei der Begegnung mit dem Fremden gibt es immer direkt Vorurteile. Wichtig ist, dass Brücken zwischen den Kulturen gebaut werden,“ betonte er. Ein weiterer Gast war Nico Klein-Allermann aus Berlin. Er hat die Organisation „Art Meets Education“ ins Leben gerufen und verkauft in Deutschland Fotografien, die Kinder auf den Philippinen selbst geschossen haben. Durch den Erlös wird die Schulbildung der Kinder finanziert. Begeistert von dem Projekt war auch das Ensemble Pipero, auf der Bühne vertreten durch Erick Jose Paniagua Alvarado,das den Abend mit lateinamerikanischer Musik ausklingen ließ. Die Erlöse der verkauften CDs des Ensembles an dem Abends spendete die Band an „Art Meets Education“. Schließlich machte Lehrerin Julia Hintemann aus Weißrussland die Runde perfekt. IMG_2967Begeisterung gab es auch unter den Besuchern. „Die Veranstaltung bietet eine tolle Möglichkeit zu zeigen wie man in Münster an das Fremde heranführen kann und wie schön es ist, offen gegenüber unbekannten Kulturen zu sein“, bemerkte eine Besucherin nach dem Programm. „intercult grenzenlos“ findet im Rahmen des Projekts „Aktion – Mein Stadtteil“ statt, welches vom Bundesministerium des Innern gefördert wird.

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