“CampNimm2017”

Austauschen, vernetzen, diskutieren – Wir waren dabei!

Am 14. September sind wir mit einem Team von 7 Leuten nach Düsseldorf gefahren, um am “CampNimm2017” im Rahmen von “Nimm! on Tour” teilzunehmen und unser Projekt “Aktion – Mein Stadtteil” vorzustellen. Doch unser Ziel war es nicht nur unser Projekt zu präsentieren, sondern im gleichen Zug neue Kooperationen zu knüpfen, in den Austausch zu treten und aus den Erfahrungen anderer Anregungen und Tipps zu sammeln.

Das BarCamp begann mit einer Vorstellungsrunde aller Teilnehmer. Im Anschluss hatte jeder die Möglichkeit ein Thema für eine Session vorzuschlagen. Insgesamt gab es elf Vorschläge, darunter “Aktion – Mein Stadtteil”. Elf Themen wurden je nach Interessen der Teilnehmer auf die zwölf vorgesehenen Slots verteilt. Es fanden immer drei Sessions gleichzeitig statt.

Nach der Vorstellung unseres Projektes sind wir mit den Anwesenden in den Austausch gekommen. Auf unsere Diskussionsfrage “Wie erreicht man junge Geflüchtete?” bekamen wir hilfreiche Hinweise. Unteranderem das ein persönliches Herantreten an die Jugendlichen extrem wichtig ist. Sie wollen sehen, wer mit ihnen arbeitenIMG_2017 möchte. Außerdem sollten die Jugendlichen im Idealfall abgeholt werden. Die Barrieren für junge Geflüchtete sind häufig höher als wir denken! Es muss stets betont werden, dass das Angebot kostenlos ist. Eine wichtiger Punkt, den wir in unseren bisherigen Überlgungen außer Acht gelassen hatten, ist, dass Kinder oft von ihren Eltern aus nicht gehen dürfen, sie müssen zuhause Aufgaben einkaufen, dolmetschen, etc. übernehmen.

In einer anderen Session zum Thema “Games” lernten wir verschiedene Spiele kennen, entweder für den Computer oder fürs Handy, die auch bei der Arbeit mit geflüchteten Menschen eine große Hilfe sein können. Unter anderem “This war of mine” oder “Last Exit Flucht”. Aus der Session “Inklusive Medienarbeit mit jungen Geflüchteten” konnten wir in den Austausch mit einer Organisation kommen, die bereits mit jungen Geflüchteten zusammenarbeitet. Hilfreiche Tipps und Hinweise waren beispielsweise, dass die Menschen meist nur sehr wenig Medienerfahrungen haben. Man muss als ganz von vorne Anfangen, “Wie starte ich einen Computer?”. Das Medienwissen muss gestärkt werden.

Abschließend lässt sich festhalten, das viel lernen konnten, aber auch einiges an Wissen weitergeben konnten. Unser Projekt “Aktion – Mein Stadtteil”, welches vom Bundesministerium des Innern gefördert wird, erweckte großes Interesse bei den TeilnehmerInnen des BarCamps.

 

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